Unwissenheit bei Verbrauchern über Gas- und Heizölverbrauch

Fast täglich wird über steigende Gas- und Heizölpreise berichtet. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid zeigt auf, wie wenig die Verbraucher über ihren Gas- oder Heizölverbrauch wissen.

Grundpreis, Arbeitspreis, Abrechnungspreis etc. die Tarifstrukturen der Energieversorgungsunternehmen sind verwirrend und für viele Kunden nicht verständlich. Selbst Fachleute stoßen hier an ihre Grenzen. Bei der Heizung und der Warmwasser kennt sich nur jeder Dritte mit seinen Verbrauchszahlen aus. Über 50 Prozent wissen nicht, was sie für Ihre Warmwasserversorgung zahlen. Beim Benzin fürs Auto oder dem Stromverbrauch können vier von fünf Befragten genaue Zahlen nennen.

In größeren Städten hängt dies u. a. mit der hohen Anzahl von Mietwohnungen zusammen. Die Heizkosten werden mit den sonstigen Nebenkosten bei einer Mietwohnung verrechnet. Nur der Eigentümer erhält die Heizkostenrechnung vom Energieversorger. Um eine genaue Einsicht in den Liefervertrag kümmern sich die Mieter zu wenig. Die Möglichkeit bei der Heizenergie zu sparen wird völlig unterschätzt.

Nicht die Industrie zählt zu den größten Energieverbrauchern, sondern die zahlreichen Privathaushalte. Laut einer Emnid-Umfrage beträgt der Verbrauch an Energie bei der Industrie 27,8 Prozent und bei den Privathaushalten kommt auf 28,7 Prozent. Erfreulicherweise hat sich die Zahl der Vor-Ort-Termine für Einsparmöglichkeiten durch örtliche Energieberatungsunternehmen in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

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